Heute hatte ich ein (wie immer) sehr anregendes Gespräch mit Uli Kramer (pilot)… Beide waren wir uns einig. Unsere Mediensozialisation macht uns nicht zu “Digital-Natives – selbst uns als Profis in diesem Bereich nicht! Es gibt einen alten Witz in dem zwei Indianer ihre ersten Telefone bekommen. Um zu kommunizieren setzen sie sich fortan mit ihren Trommeln ans Telefon ohne zu merken, dass dieses neue Kommunikationsmittel die direkte Übertragung der Stimme ermöglicht…
Wir alle – verhalten wir uns nicht oft ähnlich?
Es hilft nicht ”New”-Media-Agenturen zu beschäftigen, die unser Getrommel durch Telefone senden. Ein Marketer muss die digitale Sozialisation im Zeitraffer nachahmen, die “Natives” in der Nutzung nachahmen. Man muss nicht jeden Trend mitmachen – ABER – man muss ihn verstehen!
Die durchschnittliche Zeit bis eine Innovation die kritische Masse an Nutzern erreicht, hat sich in den letzten 100 Jahren extrem verringert. Damit ist die Anzahl der Innovationen, die ein einzelner Mensch in SEINEM Leben adaptieren muss/sollte/kann gewaltig angestiegen. Lifelong-Learning ist damit eine stetige und unablässige Anpassung an neue Innovationen…. besonders für Marketers.
Und das bedeutet: Selber “Telefonieren” statt “Trommeln” …


“Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten: Wer zu alt ist ohne Hilfe reinzukommen, darf auch keine Regeln machen”